🌡️🇪🇺 𝗞𝗟𝗜𝗠𝗔𝗪𝗔𝗡𝗗𝗘𝗟: 𝗪𝗘𝗥 𝗕𝗘𝗭𝗔𝗛𝗟𝗧 𝗗𝗜𝗘 𝗥𝗘𝗧𝗧𝗨𝗡𝗚 𝗗𝗘𝗦 𝗪𝗘𝗟𝗧𝗞𝗟𝗜𝗠𝗔𝗦 💶🔥❓
➡️ Der Herausgeber der Kleinen Zeitung, Hubert Patterer, ruft den „𝗦𝗼𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗱𝗲𝗿 𝗪𝗮𝗵𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁“ aus und fordert nichts weniger als eine neue „𝗩𝗲𝗿𝘇𝗶𝗰𝗵𝘁𝘀𝗸𝘂𝗹𝘁𝘂𝗿“: Tempo 100 bzw. 80, Ende der Pendlerpauschale, Verbot neuer Öl- und Gasheizungen, höhere Preise für „klimaschädliche“ Produkte. Wer daran zweifelt, betreibe angeblich „Selbst- und Fremdbetrug“. Genau hier beginnt mein Widerspruch: 𝗦𝗲𝗶𝘁 𝘄𝗮𝗻𝗻 𝗱𝗮𝗿𝗳 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝘂𝗻𝗱 𝗽𝗼𝗹𝗶𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵 𝗵𝗼𝗰𝗵𝗸𝗼𝗺𝗽𝗹𝗲𝘅𝗲 𝗗𝗲𝗯𝗮𝘁𝘁𝗲 𝗺𝗶𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗺𝗼𝗿𝗮𝗹𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗧𝗼𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗴𝗮𝗿𝗴𝘂𝗺𝗲𝗻𝘁 𝗯𝗲𝗲𝗻𝗱𝗲𝘁 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻? Dass sich das Klima verändert, ist unbestritten. Wie groß der menschliche Anteil an der konkreten Erwärmung tatsächlich ist, welche Rolle natürliche, jahrtausende Zyklen spielen und vor allem welche umweltfreundlichen Maßnahmen daraus verhältnismäßigerweise zu folgen haben, muss dagegen Gegenstand einer offenen wissenschaftlichen und demokratischen Debatte bleiben. Dies selbst dann, wenn dazu mithilfe der instrumentalisierten Medien in den letzten Jahren längst ein politisches Narrativ erzeugt wurde.
➡️ Besonders widersprüchlich wird die Sache, wenn dem Bürger CO₂ praktisch bei jeder Lebensentscheidung vorgerechnet wird: 𝗛𝗲𝗶𝘇𝗲𝗻, 𝗧𝗮𝗻𝗸𝗲𝗻, 𝗔𝘂𝘁𝗼𝗳𝗮𝗵𝗿𝗲𝗻, 𝗪𝗼𝗵𝗻𝗲𝗻, 𝗥𝗲𝗶𝘀𝗲𝗻, 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻𝘀𝗺𝗶𝘁𝘁𝗲𝗹 𝘂𝗻𝗱 𝗞𝗼𝗻𝘀𝘂𝗺 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻 𝘃𝗲𝗿𝘁𝗲𝘂𝗲𝗿𝘁, während Europa gleichzeitig eine gigantische und schwer bedenkliche Aufrüstung betreibt und militärische Emissionen international nur lückenhaft erfasst werden. Krieg, Panzer, Kampfjets, Raketen und weltweite Militärlogistik verursachen bekanntlich ebenfalls Treibhausgase, jedoch in einer ganz anderen Dimension. Gleichzeitig sollen Familien, Pendler und Unternehmen ihren Lebensstandard sukzessive reduzieren, um ihren Beitrag für Politversagen zu leisten. 𝗪𝗶𝗲 𝗴𝗹𝗮𝘂𝗯𝘄𝘂̈𝗿𝗱𝗶𝗴 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗞𝗹𝗶𝗺𝗮𝗽𝗼𝗹𝗶𝘁𝗶𝗸, 𝗱𝗶𝗲 𝘃𝗼𝗺 𝗕𝘂̈𝗿𝗴𝗲𝗿 𝗩𝗲𝗿𝘇𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘃𝗲𝗿𝗹𝗮𝗻𝗴𝘁, 𝘄𝗮̈𝗵𝗿𝗲𝗻𝗱 𝗳𝘂̈𝗿 𝗞𝗿𝗶𝗲𝗴 𝘂𝗻𝗱 𝗔𝘂𝗳𝗿𝘂̈𝘀𝘁𝘂𝗻𝗴 𝗽𝗹𝗼̈𝘁𝘇𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗮𝗻𝘇 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲 𝗠𝗮ß𝘀𝘁𝗮̈𝗯𝗲 𝗴𝗲𝗹𝘁𝗲𝗻?
➡️ Und was bewirkt Europas undifferenzierte Selbstbeschränkung global überhaupt? China ist mit Abstand der größte CO₂-Emittent, die USA haben unter Trump ihre Pariser Verpflichtungen wieder zurückgefahren und sind aus dem Abkommen ausgestiegen. Währenddessen verteuert Europa Energie, Produktion und Transport und gefährdet damit seine eigene industrielle Basis, wozu 𝗗𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗻𝗱 𝘂𝗻𝘀 𝗴𝗲𝗿𝗮𝗱𝗲 𝗲𝗶𝗻 𝗮𝗯𝘀𝗰𝗵𝗿𝗲𝗰𝗸𝗲𝗻𝗱𝗲𝘀 𝗕𝗲𝗶𝘀𝗽𝗶𝗲𝗹 𝗱𝗮𝗳𝘂̈𝗿 liefert, 𝘄𝗼𝗵𝗶𝗻 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗞𝗼𝗺𝗯𝗶𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗮𝘂𝘀 𝗵𝗼𝗵𝗲𝗻 𝗘𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲𝗽𝗿𝗲𝗶𝘀𝗲𝗻, 𝗥𝗲𝗴𝘂𝗹𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝘂𝗻𝗱 𝗦𝘁𝗮𝗻𝗱𝗼𝗿𝘁𝘃𝗲𝗿𝗹𝘂𝘀𝘁 𝗳𝘂̈𝗵𝗿𝗲𝗻 𝗸𝗮𝗻𝗻. Gleichzeitig fliegt eine privilegierte politische und wirtschaftliche Klasse weiter ungeniert - nicht selten mit Privatjets sogar zu Klimakonferenzen - rund um die Welt. Die Kosten dieser offenbaren Politagenda tragen dagegen überwiegend jene, die weder Lobbyisten beschäftigen noch ihre Energierechnung aus der Portokasse bezahlen können.
➡️ Auch die allsommerliche 𝗛𝗶𝘁𝘇𝗲𝗽𝗮𝗻𝗶𝗸 verdient daher eine unaufgeregtere Betrachtung. TKP weist als kritisches Onlinemagazin aktuell auf die problematische mediale Dramatisierung hoher Temperaturen hin. Natürlich kann extreme Hitze insbesondere für ältere und gesundheitlich beeinträchtigte Menschen gefährlich sein. Aber daraus folgt kein Freibrief für permanente Angstkommunikation und immer neue Verbote. 𝗪𝗶𝗿 𝗸𝗼̈𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘂𝗻𝘀 𝗮𝗻 𝗲𝗶𝗻 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝘃𝗲𝗿𝗮̈𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻𝗱𝗲𝘀 𝗞𝗹𝗶𝗺𝗮 𝗮𝗻𝗽𝗮𝘀𝘀𝗲𝗻: Durch Begrünung, Entsiegelung, Wassermanagement, moderne Kühlung, Hochwasserschutz, innovative Landwirtschaft, neue Energietechnologien und technischen Fortschritt. Unsere Kinder haben Anspruch auf eine intakte Umwelt, 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝗴𝗲𝗻𝗮𝘂𝘀𝗼 𝗮𝘂𝗳 𝗙𝗿𝗲𝗶𝗵𝗲𝗶𝘁, 𝗠𝗼𝗯𝗶𝗹𝗶𝘁𝗮̈𝘁, 𝗪𝗼𝗵𝗹𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱 𝘂𝗻𝗱 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗳𝘂𝗻𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗪𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁. Klimaschutz darf deshalb niemals bedeuten, Europa wirtschaftlich und gesellschaftlich abzuwickeln, um ein Weltklima „retten“ zu wollen, dessen Entwicklung Europa alleine niemals bestimmen kann. 🌍⚖️