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“Like Ice in the Sunshine”: Gletscher schmelzen - ein PR-Gag?
Der methodische Humbug hinter der Masseberechnung von Gletschern

Sciencefiles - 01.09.2026
Link: https://sciencefiles1.substack.com/p/like-ice-in-the-sunshine-gletscher

Doomsday Cult die nächste.
Vielleicht haben Sie in den letzten Tagen einen Kommentar oder einen Beitrag gesehen, in dem es um Gletscher ging, die uns unter den Füßen wegschmelzen (metaphorisch in Bezug auf die Füße …)?

Wenn es darum geht, Dinge zu verbreiten, von denen er keine Ahnung hat, ist Karl Lauterbach einsame Spitze und repräsentativ für eine Klasse von “Buffons”, also eine Mischung aus “Blödmann, Witzbold, Hanswurst, Possenreißer und Clown”, jemand, der sich in seiner ganzen Lächerlichkeit sehr wichtig nimmt.
Um einzuordnen, was er hier geteilt hat, die 10.000 Gigatonnen Eis, die “Glaciers around the world”, welche auch immer das sein mögen, verloren haben sollen, entsprechen in etwa 0,04% der auf Land gebundenen Eismasse der Erde, die rund 27 Millionen Gigatonnen umfasst. Es ist also nicht damit zu rechnen, dass die Erde demnächst eisfrei ist.
Sowenig damit zu rechnen ist, dass die Gletscher in absehbarer Zeit verschwinden. Überhaupt, wenn von Gletschern die Rede ist, dann denken die meisten von uns an die Alpen, vielleicht auch an die Rocky Mountains und in Dimensionen, die viel zu gering sind.
Beim World Glacier Monitoring Service in der Schweiz sind 274.531 Gletscher weltweit erfasst. Die Eisschilde der Antarktis und von Grönland sind nicht mitgerechnet. Als Gletscher gilt eine Eisfläche, die mindestens 0,01 Quadratkilometer Ausdehnung aufweist. Wie immer, macht die Vorgabe die Zählung.
Die meisten Gletscher finden sich in Asien, rund 52% aller Gletscher sind dort vereist. 30% der Gletscher haben ihre kalte Heimat in Nordamerika aufgeschlagen, 12% in Südamerika und die Gletscher in Europa, an die wir alle denken, mit denen wir alle penetriert werden, wenn die “Menschen-machen-Klimawandel”-Erzählung durchs Dorf geprügelt werden soll, die machen gerade einmal 4% aller Gletscher weltweit aus - wie gesagt, die Eisschilde von Grönland und der Antarktis sind dabei nicht eingerechnet.
Ordnet man nach Größe der Gletscher, dann finden sich rund 48% der Eismasse in Nordamerika, 22% in Asien, 7% in Europa und 4% in Südamerika. Rund 80% der Gletscher Asiens bleiben in ihrer Ausdehnung unter einem Quadratkilometer.
Geht es um Gletscher, dann ist das Bild weit differenzierter als es in den Medien dargestellt wird. Aber nicht nur in den Medien, auch bei Organisationen, die dem Monitoring von Gletschern gewidmet sind. Besucht man die Seite des World Glacier Monitoring Service, der seinen Sitz in der Schweiz hat, dann wird man mit der folgenden Abbildung begrüßt:
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September 2, 2026 30