Anderwelt Online - Hans-Jürgen Geese - 30.08.2026
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Die Wege des Herrn sind unergründlich. Nicht nur der Weg des Herrn in die Zukunft der Deutschen wird schwer vorauszusehen sein. Gleiches gilt auch für andere Völker. Wie natürlich schon immer, seit langer, langer Zeit. Beispiel Korea. Es entzieht sich doch wohl jeder Logik warum gerade Koreaner, und sonst keine anderen Asiaten, so erfolgreich von Missionaren zum christlichen Glauben geführt wurden. Vor allem von den Protestanten. Sie werden nicht wissen, dass der Staatsgründer von Nordkorea, der Großvater des jetzigen Machthabers, ein Mann mit Namen Kim Il-sung, von Protestanten sehr beeinflusst wurde und sogar in der Kirche die Orgel spielte.
Nordkorea wurde 1948 gegründet. Südkorea wurde ebenfalls 1948 gegründet. Nordkorea stand unter der Obhut der Russen, die sich dann zurückzogen. Südkorea stand unter der Obhut der Amerikaner. Die Amerikaner blieben. Bis heute.
Die Russen befreiten 1945 Korea von den Japanern. Die Besetzung Koreas durch die Japaner hatte im Zuge des Krieges zwischen Japan und Russland in den Jahren 1904/05 begonnen. Der dann erfolgende Frieden wurde 1905 im Vertrag von Portsmouth durch den amerikanischen Präsidenten Theodore Roosevelt vermittelt, der dafür den Friedensnobelpreis erhielt. Aber die Japaner blieben in Korea. Gegen den Willen der Koreaner.
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Souveränität ist, wenn man selbst entscheiden kann
Es ist immer die gleiche Geschichte in der Geschichte: Die Russen gehen, aber die Amerikaner bleiben. Obwohl sie unerwünscht sind. Und uns wird eingeredet, dass die Russen unser Feinde, die Amerikaner hingegen unsere Freunde seien.
Die Logik aus all dem lautet, dass es so lange keinen Frieden geben kann, so lange die Amerikaner Südkorea und Deutschland besetzt halten.
Die Amerikaner hätten doch, wie die Russen, spätestens 1994 Deutschland verlassen müssen. Aber die werden dem Anschein nach nie gehen. Nie. Warum?
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