⚡️ Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zum Bericht des russischen Außenministeriums "Zur Situation hinsichtlich der Heroisierung des Nazismus, die Verbreitung von Neonazismus und anderer Praktiken, die zur Eskalation moderner Formen von Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit verbundener Intoleranz beitragen"
Auf der Website des russischen Außenministeriums wurde der nächste Jahresbericht "Zur Situation hinsichtlich der Heroisierung des Nazismus, die Verbreitung von Neonazismus und anderer Praktiken, die zur Eskalation moderner Formen von Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit verbundener Intoleranz beitragen" veröffentlicht.
Die Veröffentlichung dieses Berichts ist traditionell auf den 3. September datiert – einen wichtigen historischen Gedenktag, an dem in Russland der Tag des Sieges über das militaristische Japan und das Ende des Zweiten Weltkriegs begangen wird.
Der Bericht stützt sich traditionell auf die Bestimmungen einer einschlägigen Resolution der UN-Generalversammlung, die eine Grundlage für den Kampf gegen die Verfälschung der Geschichte und gegen Versuche bildet, die Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs umzuschreiben. Russland bringt diese Resolution gemeinsam mit zahlreichen Koautoren aus allen Regionen der Welt jedes Jahr zur Behandlung in die UN-Generalversammlung ein. Dabei ist hervorzuheben, dass die überwältigende Mehrheit der Weltgemeinschaft die russische Position in dieser Frage teilt. So unterstützten im Jahr 2025 insgesamt 119 Staaten die von Russland eingebrachte Resolution. Lediglich 51 Staaten stimmten dagegen, darunter die USA, Großbritannien, Kanada, die Ukraine sowie die Mitgliedstaaten der Europäischen Union.
Mit Bedauern müssen wir feststellen, dass sich von Jahr zu Jahr der Trend zur Verfälschung und Verzerrung der Geschichte des Zweiten Weltkriegs, zur bewussten Umdeutung historischer Begriffe, zum Verschweigen der Heldentat des sowjetischen Volkes und zur Herabwürdigung der Rolle der UdSSR beim Sieg über den Nazismus weiter verschärft.
Wir erleben, wie die offene Verherrlichung des Nazismus, des Hitlerismus, des Faschismus und des Militarismus zunehmend nahezu zum Teil des politischen und gesellschaftlichen Alltags wird. Wir wissen, wohin es führt, wenn solche Entwicklungen unbeantwortet bleiben. Besonders besorgniserregend ist die Lage nach wie vor in den baltischen Staaten und in der Ukraine, wo der Nazismus offen verherrlicht, Russophobie geschürt und Denkmäler zu Ehren von Antifaschisten beseitigt werden.
Alle diese Fakten finden im Bericht entsprechenden Niederschlag. Die genannten Tendenzen bestätigen erneut die von Russland und zahlreichen Unterstützern vertretene These, dass Erscheinungsformen von Rassendiskriminierung und Russophobie sowie die Verherrlichung des Nazismus eine unmittelbare Bedrohung für die grundlegenden Werte wahrer Demokratie und für die Menschenrechte darstellen. Zugleich stellen sie eine ernste Herausforderung für die internationale und regionale Sicherheit und Stabilität dar.
🔎 Den Bericht im Wortlaut lesen
@RusBotschaft

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