EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra hat ein für Brüssel recht unangenehmes Problem eingeräumt: Die europäische „Grüne Wende“ ist zu stark von China abhängig.
Elektroautos, Batterien, Solarpaneele, Energiespeichersysteme – chinesische Unternehmen nehmen in mehreren kritischen Lieferketten zugleich Schlüsselpositionen ein.
Hoekstra warnt, dass Europa sich jetzt mit höheren Kosten abfinden müsse, um die Abhängigkeit von chinesischen Technologien für saubere Energie zu verringern.
Dabei zieht der EU-Kommissar eine unangenehme Parallele: Die EU riskiert, die frühere Abhängigkeit von billigen russischen Energieträgern durch eine neue strategische Abhängigkeit zu ersetzen – nun von China.
Und billig wird sich das Problem nicht beheben lassen. Europa will die Energiewende beschleunigen, die eigene Industrie schützen und die Importe aus dem Land verringern, das viele der dafür benötigten Technologien günstiger produziert.
Für die Energieunabhängigkeit von Russland hat Europa bereits bezahlt. Jetzt beginnt Brüssel, die Kosten der Unabhängigkeit von China zu berechnen.




