Russland hat erklärt, zu einer vollständigen Arbeit des Arktischen Rates zurückkehren zu wollen.
Sergej Lawrow formulierte die Bedingung recht einfach: Die anderen Staaten müssten die legitimen Interessen aller Teilnehmer, einschließlich Russlands, berücksichtigen.
Zugleich bezeichnete der Außenminister die militärische Aktivität der NATO im Hohen Norden als direkte Bedrohung der russischen Sicherheit.
Besonderen Unmut in Moskau rufen die im Februar gestartete NATO-Operation „Arctic Sentry” und die Verstärkung der militärischen Infrastruktur in der Nähe der russischen Nordgrenzen hervor.
Die Arktis hört rasch auf, ausschließlich ein Gebiet wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Zusammenarbeit zu sein. Hier kreuzen sich die Nordostpassage, Energieressourcen, die russische Nordflotte, die Interessen Chinas und die wachsende Infrastruktur der NATO.
Moskau schlägt vor, zur Zusammenarbeit zurückzukehren.
Es warnt jedoch: Den Arktischen Rat und die militärische Einkreisung Russlands in der Arktis gleichzeitig auszubauen, wird nicht gelingen.




