Nein!
„Das wichtigste Wort der Freiheit ist: Nein. Widerspruch ist Selbstbestimmung. Es ist befreiend zu sagen: »Nein, ich sehe das anders.« Mit »Nein« beginnt die Freiheit, zu denken und zu handeln. Die Freiheit, Nein sagen zu können, steht im Gegensatz zu der Unfreiheit, Ja sagen zu müssen.
Demokratien sind Nein-Sager-Gesellschaften. Diktaturen sind Ja-Sager-Gesellschaften. Freiheit ist autoritätskritisch. Sie erlaubt und fördert den Widerspruch. Also das, was Autokraten nicht dulden.“
(Mathias Döpfner, dt. Verleger u. Autor)
Wer in der Coronakrise »Nein« sagte, der wurde geschmäht, ausgegrenzt und diffamiert. Für viele war das der Beginn des kritischen Nachdenkens über diesen Staat.
Bei mir persönlich begann es schon früher, nämlich mit Merkels vorzeitigem Ausstieg aus der Atomenergie, meine Staats-Skepsis verstärkte sich dann 2015, als Hunderttausende von Migranten unkontrolliert und ungeprüft ins Land gelassen wurden, und sie erreichte ihren Höhepunkt bei Corona.
Nichts würde mir mehr Freude machen, als Ja zu sagen zu unserer Regierung und unserem Staat, aber das wurde mir in den vergangenen 15 Jahren gründlich ausgetrieben.
Mein fröhlicher Patriotismus beim Sommermärchen 2006 ist nur noch eine wehmütige Erinnerung.
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