Wiedereröffnung des Denkmals für Fjodor Dostojewski in Dresden Am 29… — Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺 — TG.ME

📆 Wiedereröffnung des Denkmals für Fjodor Dostojewski in Dresden

Am 29. August 2026 fand in Dresden eine feierliche Zeremonie anlässlich der Rückkehr des Denkmals für den großen russischen Schriftsteller Fjodor Dostojewski in den städtischen Kulturraum statt.

Das vom Bildhauer Alexander Rukawischnikow geschaffene Denkmal wurde erstmals am 10. Oktober 2006 am Elbufer enthüllt. An der damaligen Zeremonie nahmen der Präsident Russlands Wladimir Putin, Bundeskanzlerin Angela Merkel und der sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt teil. Im Jahr 2025 wurde die Skulptur aufgrund von Bauarbeiten am Gebäude des Sächsischen Landtags vorübergehend abgebaut und eingelagert.

Nach längerer Suche nach einem neuen Standort wurde das Denkmal an der Russisch-Orthodoxen Kirche des Heiligen Simeon vom Wunderbaren Berge in Dresden aufgestellt.

An der Zeremonie nahmen Vertreter der russischen diplomatischen Mission, des Russischen Hauses in Berlin, des Deutsch-Russischen Kulturinstituts in Dresden sowie russische und deutsche Aktivisten teil, die sich für den Erhalt der kulturellen und humanitären Beziehungen zwischen beiden Ländern einsetzen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde ein Grußwort des Botschafters der Russischen Föderation in Deutschland, Sergej Netschajew, verlesen. Der Leiter der russischen diplomatischen Vertretung dankte allen, die zur Rückkehr des Denkmals in den öffentlichen Raum beigetragen haben, insbesondere der Sächsischen Staatsregierung und der Landeshauptstadt Dresden.

„Heute möchte ich ganz besonders all jenen danken, die nicht zugelassen haben, dass diese Geschichte nicht so unrühmlich endet, und die sich beharrlich dafür eingesetzt haben, dass Dostojewski wieder dorthin zurückkehrt, wo ein solches Denkmal hingehört – in den öffentlichen Raum“, betonte der Botschafter.

Sergej Netschajew hob die besondere Verbundenheit Fjodor Dostojewskis mit Deutschland und Dresden hervor. Der Schriftsteller besuchte Deutschland mehrfach und lebte von 1869 bis 1871 gemeinsam mit seiner Familie in der sächsischen Landeshauptstadt. Gerade hier verbrachte er einen wichtigen Abschnitt seines persönlichen und schöpferischen Lebens.

Nach den Worten des Botschafters besitzt die Rückkehr des Denkmals nicht nur eine erinnerungskulturelle, sondern auch eine historisch-kulturelle Bedeutung und erinnert an die jahrhundertealten und vielfältigen Beziehungen zwischen Russland und Sachsen.

Besondere Aufmerksamkeit widmete der Leiter der russischen diplomatischen Mission in seiner Ansprache der Bedeutung der Kultur unter den gegenwärtigen schwierigen Bedingungen der russisch-deutschen Beziehungen.

❗️Kultur kann und darf nicht zum Gegenstand tagesaktueller politischer Spiele werden. Sie muss eine Brücke bleiben, ein Raum für den Austausch zwischen den Gesellschaften, wissenschaftlichen Kreisen, Kultureinrichtungen und einzelnen Bürgern“, betonte Sergej Netschajew.

Die Rückkehr des Denkmals für Fjodor Dostojewski in den öffentlichen Raum Dresdens ist zu einem wichtigen Zeichen für die Bewahrung des gemeinsamen kulturellen Erbes und für das fortbestehende Interesse an der russischen Kultur in Sachsen geworden.

@RusBotschaft

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August 31, 2026 1.1K 13