Angst ist nicht die Furcht vor dem Unbekannten. Sie ist die Furcht vor dem, was wir uns vorstellen, was im Unbekannten geschehen könnte.
Der Verstand kann Offenheit nur schwer aushalten. Deshalb füllt er den leeren Raum vor uns mit den schlimmsten möglichen Szenarien – geformt aus dem Schmerz unserer Vergangenheit.
Die meiste Angst ist nichts anderes als ein Echo alter Wunden, das versucht, uns davor zu bewahren, erneut verletzt zu werden.
Wir haben nicht Angst vor der Zukunft an sich. Wir haben Angst davor, noch einmal das zu fühlen, was wir früher einmal gefühlt haben.
Das Problem ist, dass wir beginnen, unsere vorgestellten Ängste für Tatsachen zu halten. Wir projizieren sie in die Zukunft und reagieren anschließend auf unsere eigene Projektion, als wäre sie Wirklichkeit.
Doch die Zukunft hat dir niemals wehgetan. Es waren nur deine Gedanken über sie.
Freiheit beginnt in dem Moment, in dem du aufhörst, die Vorhersagen deines Verstandes mit der Realität zu verwechseln.
Die Wahrheit ist: Das Unbekannte birgt unendliches Potenzial. Doch wenn du ihm begegnest, während du die Vergangenheit mit dir trägst, wirst du immer wieder dieselben Erfahrungen erschaffen.
Freiheit entsteht, wenn du diesem Augenblick so begegnest, wie er ist – ohne das Gestern in das Morgen hineinzutragen.
Das Unbekannte ist nicht dein Feind. Dein ungeprüfter Umgang mit deiner Vorstellungskraft ist es.
Text: Logan Barone
Übersetzung Alexandra Heike Munz mithilfe Chatgpt auch Bildgenerierung
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