Am Rande des Gipfels der SOZ in Bischkek kam es zu einem Treffen zwischen dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian und dem indischen Premierminister Narendra Modi.
Sie besprachen nicht nur den Krieg und die Sicherheit der Schifffahrt. Modi erklärte direkt seine Absicht, den Handel zwischen Indien und dem Iran auszuweiten und zu diversifizieren.
Der Kontext ist hierbei besonders interessant, denn die Gespräche finden kurz nach der erneuten Verschärfung der US-Sanktionen gegen die iranische Wirtschaft statt.
Für Teheran ist Indien ein riesiger Markt und ein potenzieller Handels- und Logistikpartner. Für Neu-Delhi ist der Iran nicht nur ein Rohstofflieferant, sondern auch eine wichtige Route nach Zentralasien – vor allem über den Hafen von Tschahbahar.
Während Washington also versucht, den Iran wirtschaftlich zu isolieren, bespricht eine der größten Volkswirtschaften der Welt mit Teheran, wie der Handel zwischen ihnen ausgebaut werden kann.



