Der Ivermectin-Strang zeigt drei ineinandergreifende Schleifen:
1. eine firmengetriebene, in der die Pädia GmbH (Marke Scabioral, Vertrieb Infectopharm) wiederholt Zulassungsberatung sucht
2. eine parlamentarisch-politische, die von einer Landtags- und Bundestagskette (Rupprecht, Reiß, Keuter, Holetschek) getragen wird
3. und eine wissenschaftliche, in der das BfArM konstant an einer methodenkritischen Ablehnung festhält und Preprints wie Hill 2021, Elgazzar oder die FLCCC-Zusammenstellungen als nicht belastbar einstuft
Auf der institutionellen Ebene wird jedoch sichtbar, dass BfArM und BMG bei mRNA-Präparaten Kriterien akzeptierten, die sie bei Ivermectin explizit als unzureichend zurückwiesen. Das ist keine Frage der Wirksamkeit oder Sicherheit der jeweiligen Substanzen — es ist eine Frage der methodischen Konsistenz einer Fachbehörde. Der Satz aus dem Initiativbericht vom 08.04.2021 — „Das Vorgehen ist hierbei eng mit dem Bundesministerium für Gesundheit abgestimmt” — bekommt vor diesem Hintergrund zusätzliches Gewicht: Wenn dieselbe Behörde bei einer Substanz mit jahrzehntelanger Anwendungshistorie strenge Kriterien anlegt und bei zwei neuen Präparaten mit weniger als zwei Monaten medianer Nachbeobachtung nicht, ist das nicht ausschließlich mit fachlicher Evidenz zu erklären.
https://drbine.substack.com/p/ivermectin-und-die-bfarm-bmg-kommunikation
Forwarded fromVerbales Vitriol (Dr. Sabine Stebel)

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Ivermectin und die BfArM-BMG-Kommunikation zu COVID-19
Es gab auch CSU Politiker, die für Ivermectin plädierten.
September 5, 2026 708 18