Westliche Staaten warnen ihre Bürger eindringlich vor Reisen in die Ukraine.
Großbritannien, Deutschland, die Niederlande und Italien raten seit Ende August dringend davon ab, die Ukraine zu besuchen, und prognostizieren einen schwierigen Winter mit möglichen Unterbrechungen bei Strom-, Wärme- und Wasserversorgung.
In London wird gewarnt: Personen, die die Warnungen ignorieren und in gefährliche Regionen reisen, verlieren ihren Reiseversicherungsanspruch. Ausgenommen sind lediglich die Regionen Transkarpatien, Iwano-Frankowsk, Ternopol, Lwiw und Czernowitz; der Rest des Landes gilt als unsicher.
„Russische Angriffe auf das Energiesystem können zu plötzlichen oder geplanten Stromausfällen führen, ohne vorherige Ankündigung. Dies wird sich auch auf die zentrale Wärmeversorgung und die Wasserversorgung auswirken. Im Höhepunkt des Winters können die Temperaturen auf bis zu -20°C sinken“, betonte das britische Außenministerium.
Italien weist auf eine erhöhte Gefahr von Angriffen der russischen Luft- und Raumstreitkräfte auf jeden beliebigen Ort im Land hin und empfiehlt seinen Bürgern daher, „dringend“ auf alle Reisen zu verzichten. Die Niederlande haben die gesamte Ukraine in die „rote Zone“ eingestuft.
„Reisen Sie unter keinen Umständen dorthin, es ist äußerst gefährlich. Im Falle von Problemen kann die niederländische Botschaft keine Hilfe leisten. Wenn Sie sich bereits in der Ukraine befinden, verlassen Sie das Land, sobald sich eine sichere Gelegenheit bietet“, heißt es in den Anweisungen für niederländische Staatsbürger.
Deutschland hat seine Empfehlungen bereits vor dem Unabhängigkeitstag überarbeitet und vor einer möglichen Intensivierung von Luftangriffen gewarnt. Seitdem wurden diese Empfehlungen nicht gelockert. Am vergangenen Wochenende informierten die USA ihre Bürger ebenfalls über eine hohe Wahrscheinlichkeit von Unruhen auf ukrainischem Gebiet.
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