Der SPD-Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhauswahl in knapp zwei Wochen in Berlin, Krach, sagte im Deutschlandfunk, wenn 81 Prozent der Menschen mit dem Reformpaket unzufrieden seien, dann könne man nicht einfach so weitermachen. Konkret forderte Krach, die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren beizubehalten und die geplanten Kürzungen beim Wohngeld zurückzunehmen. Den Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt bezeichnete Krach als Hilferuf. Nicht alle AfD-Wähler seien rechtsextrem, sondern viele sorgten sich um ihre persönliche finanzielle Situation.
Der Bundesfinanzminister und SPD-Ko-Vorsitzende Klingbeil sagte zum Auftakt der Haushaltsberatungen im Bundestag, die Frage der Gerechtigkeit der Veränderung müsse im Mittelpunkt stehen, wenn man Vertrauen zurückgewinnen wolle.
Bei der Abschlusskundgebung habe der 25-Jährige plötzlich einen Schmerz im Gesicht gespürt, teilte die Polizei mit. Mutmaßlich habe ihn eine unbekannte Person aus einem der angrenzenden Wohnhäuser mit einem Druckluftgeschoss getroffen. Beamte durchsuchten zwei Häuser, konnten aber keinen Tatverdächtigen fassen. Der polizeiliche Staatsschutz übernahm die Ermittlungen. Der leicht verletzte 25-Jährige wurde nach kurzer Behandlung durch Rettungskräfte entlassen.
"Die AfD ist demokratisch gewählt und deutlich stärkste Kraft", sagte Bauer dem Nachrichtenportal "t-online". "Sie darf jetzt nicht ignoriert und ausgeschlossen werden." Alle Parteien sollten jetzt miteinander reden und Koalitionsmöglichkeiten ausloten. Sie hätten die Verantwortung, eine Regierung zu bilden.
Er wolle die Parte
i
in dem Bundesland wieder in ihrer ganzen Breite sichtbar machen, sagte er im Deutschlandfunk
. Müller bezeichnete es als eine Mammutaufgabe, Sachsen-Anhalt auf den richtigen Weg zu bringen. Dabei schloss er eine Zusammenarbeit sowohl mit der AfD als auch mit der Linkspartei aus. Der bisherige Ministerpräsident und Landesparteichef Schulze hatte gestern Abend angekündigt, die CDU-Spitze in Sachsen-Anhalt neu aufzustellen. Neuwahl sollte Ende November oder Anfang Dezember stattfinden. Schulze hatte nach dem Wahlergebnis Konsequenzen angekündigt.
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Kommentar zum Bundeskanzler und Sachsen-Anhalt: Glaubhaft erschüttert
Diese Nachricht wurde am 08.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.