Hier der Deutsche Text dazu: Die meisten Menschen glauben, dass Mikroplastik, sobald es einmal in den Körper gelangt ist, dort ein Leben lang verbleibt.
Er widerlegte diese Annahme – und nutzte dabei sein eigenes Blut als Versuchsobjekt. Hier ist genau das, was er herausgefunden hat.
Forscher haben nun Mikroplastik im menschlichen Hirngewebe, in den Eierstöcken, im Darm und sogar im Sperma gefunden.
Nicht „könnte dort sein“. Bestätigt. Gemessen. Dokumentiert.
Und sobald es einmal im Körper ist, hat dieser keine Möglichkeit, es abzubauen. (Hypothese - lassen wir es mal so stehen)
In jeder Zelle Ihres Körpers gibt es winzige Strukturen, die Lysosomen genannt werden.
Stellen Sie sich diese als die „Müllverbrennungsanlage“ der Zelle vor – sie bauen Abfallstoffe ab, damit diese ausgeschieden werden können.
Das Problem mit Mikroplastik: Es kann nicht verdaut werden.
Anstatt also zerstört zu werden, bleibt es einfach dort liegen. Es sammelt sich an. Es verstopft die Lysosomen wie ein verstopftes Spülbecken in der Küche.
Wenn Ihre Lysosomen mit Plastik verstopft sind, das sie nicht abbauen können, funktionieren sie im gesamten Körper nicht mehr richtig.
Die zelluläre Reinigung verlangsamt sich. Abfallstoffe sammeln sich an. Entzündungen nehmen zu. Die Energie sinkt.
Ein Lysosomenforscher beschloss, etwas an sich selbst zu testen.
Er nahm ein stabilisiertes Sulforaphan-Präparat ein – eine Verbindung, die ursprünglich in Brokkolisprossen vorkommt.
Anschließend ließ er eine Blutuntersuchung durchführen, um zu messen, was sein Körper ausscheidete.
Das Ergebnis: der höchste Mikroplastikwert, der jemals bei einem Menschen gemessen wurde.
Nicht, weil sein Körper MEHR Plastik enthielt als der anderer Menschen. Sondern weil das Plastik zum ersten Mal aus den Zellen heraus und in den Blutkreislauf gezogen wurde, wo es endlich ausgeschieden werden konnte.
Ein Jahr später führte er denselben Test erneut durch. Er nahm das Präparat weiterhin ein.
Die Freisetzungsreaktion war dieselbe. Doch dieses Mal war sein Ausgangswert für Mikroplastik deutlich niedriger.
Die Erkenntnis: Es handelt sich nicht um eine einmalige Spülung. Der Rückstau wird im Laufe der Zeit abgebaut.
Monat für Monat, Jahr für Jahr – die Plastikwerte in seinem Körper sanken weiter.
Sobald das Plastik aus den Zellen mobilisiert ist, lautet die nächste Frage: Wo verlässt es den Körper eigentlich?
Eine separate Studie untersuchte Urin, Schweiß und Stuhl.
An einer Stelle war das Signal überwältigend eindeutig: im Stuhl.
Mikroplastik wurde physisch ausgeschieden. Nicht nur umgelagert – sondern tatsächlich entfernt.
Der Mechanismus dahinter wird als lysosomale Exozytose bezeichnet.
Sulforaphan veranlasst das Lysosom – die verstopfte „Müllverbrennungsanlage“, von der wir zuvor gesprochen haben –, sich mit der Außenwand der Zelle zu verbinden und seinen eingeschlossenen Inhalt aus der Zelle herauszuschleudern, damit er aus dem Körper ausgeschieden werden kann.
Im Klartext: Es weist die Zelle an, den Müll auszuspucken.
Sulforaphan macht nicht bei Mikroplastik Halt.
Es ist eine der wenigen bekannten Verbindungen, die alle drei Hauptentgiftungswege Ihres Körpers gleichzeitig aktivieren:
→ Glutathion-Konjugation
→ Glucuronidierung
→ Sulfatierung
Genau diese Wege sind auch an der Ausscheidung von BPA, Schwermetallen und Benzol aus Ihrem Körper beteiligt.
Mit anderen Worten: Die gleiche Verbindung, die Mikroplastik aus Ihren Zellen entfernt, kann Ihrem Körper auch dabei helfen, die anderen modernen Giftstoffe zu verarbeiten, die sich täglich in ihm ansammeln.
Hier liegt bei den meisten Menschen ein Irrtum vor.
Nicht alle Brokkolisprossen produzieren Sulforaphan.