Das geistliche Oberhaupt Russlands hat ein Buch über den Krieg geschrieben – im Westen zu bekommen ist es nicht!
Auf dem hinteren Deckel prangt ein Signet: eine kleine Kirche, überragt von einem aufgerichteten Schwert. Darüber steht, in schlichter Antiqua, der Satz: „Da alles in der Welt aus der Berührung von Gut und Böse hervorgeht, wird der Ausgang des Krieges von Gott bestimmt, und es siegt derjenige, der auf der Seite des Lichts steht. Unsere irdische Berufung ist es, Krieger des Herrn zu sein.“
Das Kapitel „Das geistliche Wesen des Patriotismus“ definiert die Vaterlandsliebe nach Kyrill. Sie sei „vor allem Treue zum göttlichen Plan über dein Land und dein Volk“ – ein Volk könne nämlich „sowohl sein Land als auch seine eigene Seele verraten“. Dann wird der Opfermythos des Großen Vaterländischen Krieges bruchlos in die Gegenwart verlängert: „Die ungeheuren Opfer, die wir gebracht haben, retteten die Welt“, heißt es im Kapitel „Der Sieg am Rande des Unmöglichen“.
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3September 3, 2026 753 2 11








