FREMDBESTIMMUNG
„Der Mensch herrscht über den Menschen zu seinem Schaden.“
— Prediger 8,9
Wo der Mensch über den Menschen herrscht,
beginnt die Fremdbestimmung.
Wo einer entscheidet,
was der andere zu denken, zu glauben
und zu tun hat,
weicht die Freiheit.
Selbstbestimmung bedeutet,
über das eigene Leben zu bestimmen –
in Verantwortung für sich
und in Achtung vor der Freiheit des anderen.
Denn kein Mensch ist dazu bestimmt,
Herr über einen anderen Menschen zu sein.
Nicht Herrschaft soll uns verbinden,
sondern Freiheit.
Nicht Gehorsam soll uns einen,
sondern Verantwortung.
Wo der Mensch über sich selbst bestimmen darf,
beginnt seine Würde.
Wo Menschen einander diese Freiheit lassen,
beginnt eine freie Gemeinschaft.
Selbstbestimmung ist nicht:
„Ich bestimme über dich.“
Selbstbestimmung heißt:
„Du bestimmst über dich –
und ich über mich.“
✍ Andreas vom BürgerBündnisHamburg




