Wieso fällt es einigen so schwer zu sehen, dass all ihre Erfahrungen nichts mit dem Menschen zu tun haben der jetzt vor ihnen steht? Ist es denn nicht so, dass wir zwar auch sind, wozu uns all das was wir erlebten gemacht hat, aber dennoch mehr sind als die Summe unsere Erlebnisse? Und wenn es naiv ist, trotz meiner Geschichte an das Gute in jedem neuen Menschen der mir begegnet zu glauben, ja und sogar manchmal den 'alten' Menschen noch mal eine Chance zu geben, weil ja jeder sich verändern kann, dann bin ich es gerne. Dieses Abgleichen, Vergleichen, diese Voreingenommenheit erschafft soviel überflüssige Einsamkeit und Bitterkeit und ist so ungerecht. Ja, niemand will gern verletzt werden, das verstehe ich, aber ist das denn noch leben und echte Begegnung, wenn sich Panzer treffen? Der Krieg im Außen... der tobt auch in uns. Und wenn wir nicht bereit sind die Waffen nieder zu legen, aufeinander zu zu gehen und uns die Hände zu reichen, dann wird er noch mehr Opfer fordern. Jeder von uns kann etwas dazu beitragen. Jetzt, in diesem Moment, wenn er raus geht, wenn er einfach mal sagt: "Heute sehe ich die Welt mal nicht durch meine alte Brille, sondern mit frischen Augen, so als hätte ich sie noch nie vorher gesehen." Das ist nicht schwer. Es braucht nur etwas Mut. Für uns. Für alle. Für die Welt in der wir leben. @Mein_Sein 🗝️
Wieso fällt es einigen so schwer zu sehen, dass all ihre Erfahrungen… — @Mein_Sein 2.0 🗝 — TG.ME
July 18, 2026 86 2