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Ja ,ja wird auch der Russe gewesen sein.



Auch Daten über Nuklear-Gefahren veröffentlicht: Berliner Hacker-Angriff schlimmer als gedacht
Experte befürchtet weitere Anschläge: „Jeder Spinner hat jetzt Bedienungsanleitung“

Berlin – Die Daten-Terroristen von Berlin haben ihre Drohung wahrgemacht: Am Freitag um 15.35 Uhr lud die Hacker-Gruppe Rhysida sensibelste Daten von Personen, Verwaltung und Behörden aus Berlin im Darknet hoch. Der Berliner Senat hatte sich nicht erpressen lassen, die geforderten rund 2 Millionen Euro in der Kryptowährung Bitcoin als Lösegeld nicht gezahlt. Folge: der totale Daten-Horror für die Bundeshauptstadt – und wohl auch für Bundesbehörden! 5,26 Terabyte und 1.439.893 Dateien sollen es sein. BILD liegen Auszüge aus den Daten vor, die nahelegen: Das Ausmaß ist noch viel größer und könnte die Sicherheit der Bundesrepublik massiv gefährden.

So taucht in den veröffentlichten Daten u.a. ein Ordner mit dem Namen „AG CBRN-Rahmenplanung“ auf. CBRN steht für chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren. Heißt: Diese sensiblen Daten sind nun theoretisch für jeden öffentlich zugänglich – auch für Terroristen oder ausländische Geheimdienste.

CDU-Sicherheitsexperte Roderich Kiesewetter (62) zeigt sich gegenüber BILD besorgt: Es sei zwar gut, dass sich der Berliner Senat nicht erpressen ließ, aber: „So etwas hätte nie passieren dürfen.“ Kiesewetter weiter: „Es wäre gravierend, wenn unsere Kommunikationswege und Krisenpläne offen lägen.“

„Jeder Spinner hat jetzt eine Bedienungsanleitung“

Der Investigativjournalist Lars Winkelsdorf schlägt auf „X“ Daten- und Sicherheitsalarm: „Enthalten sind neben Unterlagen des LKA zu Ermittlungen auch Pläne, die den Verteidigungsfall betreffen, bis zu geheimen Kommunikationswegen der Bundesregierung für den Fall des Weltuntergangs.“

BILD fragte bei Winkelsdorf, der die Daten gesichtet hat, nach: Was könnte in den kommenden Wochen und Monaten auf uns zukommen? Seine Antwort: „Verheerende Terroranschläge.“ Die Attacken auf Umspannwerke in den vergangenen Tagen seien dagegen ein Witz. Das Problem sei: „Jeder Spinner hat jetzt eine Bedienungsanleitung, wie man innerhalb von zwei Tagen die komplette Infrastruktur des Landes lahmlegen kann“, so Winkelsdorf. Sein bitteres Fazit: Die Konsequenzen des Hacker-Angriffs seien „schlimmer als Verrat im direkten Umfeld des Kanzlers“. Und: „Wenn es zum Krieg kommt, könnten wir jetzt schon verloren haben.




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September 5, 2026 1.9K 55