Anlass für diesen Beitrag ist die Frage eines Lesers, ob man denn da nicht ersticken würde, wenn man sich drei Tage einschließt und eine Kerze brennen lässt.
Der dritte Weltkrieg fände kein natürliches Ende, sondern die Passage eines großen Himmelskörpers würde zahlreiche Naturkatastrophen verursachen und sein toxischer Staub würde für 72 Stunden kein Sonnenlicht auf den Erdboden dringen lassen. Zu diesem Ereignis gibt es Dutzende, vermutlich über 50, Schauen aus allen Ländern Europas durch alle Jahrhunderte hinweg.
Die bekannteste ist wohl die des Alois Irlmaier, der auch mitteilte, was der Finsternis vorausginge:
»Zuerst kommt ein Wohlstand wie noch nie.
Dann folgt ein Glaubensabfall, wie nie zuvor.
Darauf eine noch nie da gewesene Sittenverderbnis
Alsdann kommt eine große Zahl fremder Leute ins Land.
Es herrscht eine hohe Inflation. Das Geld verliert mehr und mehr an Wert.
Bald darauf folgt die Revolution.
Dann überfallen die Russen über Nacht den Westen.«
(Alois Irlmaier, 1952)
»Finster wird es werden an einem Tag unterm Krieg. Dann bricht ein Hagelschlag aus mit Blitz und Donner und ein Erdbeben schüttelt die Erde. Dann geh nicht hinaus aus dem Haus. Die Lichter brennen nicht, außer Kerzenlicht, der Strom hört auf. Wer den Staub einschnauft, kriegt einen Krampf und stirbt. Mach die Fenster nicht auf, häng sie zu. Draußen geht der Staubtod um, es sterben sehr viele Menschen. Nach 72 Stunden ist alles vorbei. Aber noch einmal sage ich es: Geh' nicht hinaus, schau nicht beim Fenster hinaus, laß die geweihte Kerze oder den Wachsstock brennen. Und bete. Über Nacht sterben mehr Menschen als in den zwei Weltkriegen. Mach während der 72 Stunden kein Fenster auf.« Alois Irlmaier (1894-1959)
»Es wird über die ganze Erde eine dichte Finsternis kommen, die drei Tage und drei Nächte dauern wird. Diese Finsternis wird es ganz unmöglich machen, etwas zu sehen. Ferner wird die Finsternis mit Verpestung der Luft verbunden sein, die zwar nicht ausschließlich, aber hauptsächlich die Feinde der Religion ( ! ) hinwegrafft. Solange die Finsternis dauert, wird es unmöglich sein, Licht zu machen. Nur geweihte Kerzen werden sich entzünden lassen und ihr Licht spenden. Wer während dieser Finsternis aus Neugierde das Fenster öffnen und hinausschauen oder aus dem Hause gehen wird, wird auf der Stelle tot hinfallen. In diesen drei Tagen sollen die Leute vielmehr in ihren Häusern bleiben, den Rosenkranz beten und Gott um Barmherzigkeit anflehen.« Anna Maria Taigi (1769-1837)
Auf dieser Webseite kann man sich ein fundiertes Bild über die Dreitägige Finsternis machen:
https://www.dieparusie.de/die-wiederkunft-jesu-christi/die-dreitaegige-finsternis/
Zur Sorge des Erstickens
Zunächst einmal wäre ein möglicher Sauerstoffmangel das geringste Problem. Die größere Sorge dürfte der CO (Kohlenmonoxid) oder CO2 (Kohlendioxid)-Gehalt in der Luft sein.
Da aber eine Kerze, wie die anempfohlenen Bienenwachskerzen, extrem sauber verbrennt, muss man sich hier keine Sorgen machen.
Die abgegebene Menge Kohlenmonoxid einer einzelnen Kerze liegt im Milligrammbereich. Selbst in einem ungelüfteten Raum reicht das bei weitem nicht aus, um toxische Konzentrationen im Blut aufzubauen.
Wenn Leute in Gartenlauben an Kohlenmonoxidvergiftung sterben, dann ist es, weil sie in ihrer Laube einen Holzkohlegrill betrieben haben, wo sehr große Mengen dieses Gases ausgestoßen wurden.
Solch ein Grill ist aber nicht (!) zu vergleichen mit einer Kerze, die ums tausendfache weniger dieser Gase emittiert und noch dazu extrem sauber verbrennt.
Der Sauerstoffverbrauch einer Kerze ist im Verhältnis zum Raumvolumen sehr gering und Wohnungen und Zimmer sind auch keineswegs luftdicht abgeschlossen.
Infiltration
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2August 30, 2026 209 5