Der Rekord-Hitzesommer 2026 hat Natur, Menschen und Maschinen an ihre Grenzen gebracht. Sinnbild dafür war der Rhein: Der mächtige Strom, der auch Deutschland mit Rohstoffen und Waren versorgt, wurde stellenweise zu einem Flüßchen. Wieviel kostet uns der Klimawandel, und wie können Wirtschaft, Staat und Gesellschaft das in den kommenden Jahren stemmen? Matthias Belitz, Leiter des Bereichs Nachhaltigkeit, Energie und Klimaschutz im Verband der Chemischen Industrie und Matthias Kalkuhl, Professor für Wirtschaftswachstum, Klimawandel und Entwicklung an der Universität Potsdam diskutieren, ob Wirtschaft und Umweltschutz voneinander profitieren können. Kapitel:00:00 Die Hitze letzten Sommer hat Gesamtschäden von rund 40 Mrd. Euro in Deutschland verursacht03:02 Hitzeschäden in der Chemie-Industrie lassen sich schwer konkret beziffern06:00 Ist Klimaschutz ein Wettbewerbsnachteil für deutsche Unternehmen?07:15 Anpassung an die Folgen des Klimawandels und Klimaschutz an sich sind zwei Seiten derselben Medaille10:34 Pro und contra CO2-Zertifikate der EU für den Emmisionshandel20:21 Chemieindustrie: Staat verlangt Umweltschutzinvestitionen, sorgt aber nicht für die notwendige Infrastruktur25:55 Kauf von Öl und Gas aus Russland und Iran finanziert deren Militär und zwingt uns zu Rüstungsaufgaben29:22 Chemie- und Pharmaunternehmen in Deutschland wollen klimaneutral produzieren33:33 Was passiert, wenn wir nicht in Klimaschutz investieren?DW Deutsch Abonnieren: http://www.youtube.com/user/deutschewelle?sub_confirmation=1Mehr Nachrichten unter: https://www.dw.com/de/►Instagram: https://www.instagram.com/dwnews/
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