Nichtwähler verhindern Politikwechsel
Die meisten Nicht-Wähler denken, dass sie durch die Nichtabgabe des Wahlzettels unbeteiligt sind. Falsch.
Ähnlich wie in der Kommunikation gilt: Du kannst nicht Nicht-Kommunizieren.
Wenn man einen Politikwechsel will, ist der Wahlboykott eine Stärkung der "Alt-Parteien", da die Nicht-Wähler anteilig zu den anderen Wahlstimmen gewertet werden. Hast Du also nicht gewählt und es kommen in Sachsen-Anhalt drei Parteien über den 5%-Stimmenanteil, hast Du 1/3 an die CDU, 1/3 an die LINKE und 1/3 an die AfD gegeben. Wenn Du das OK findest, dann geh nicht wählen.
Ich habe - trotz Wahl - immer noch meine Stimme und habe auch nicht erkannt, dass eine Beerdigung stattfand, weil es Wahlurne heißt. Im Gegenteil. Wenn man als Wahlbeobachter dabei ist und die Stimmen im Wahlbüro mit auszählt, ist Demokratie zum großen Anteil sehr lebendig.
Bringt eh nichts?
Wenn das so wäre, würden sich die Altparteien nicht so viel Mühe geben, um die AfD zu verhindern. Es wird einem immer noch ein anderer unbelegter Grund einfallen.
Aber was ist die Alternative? Anarchie, das Recht des Stärkeren?
Wir können vieles in dieser Demokratie verbessern. Direktere Wahlen und Rücktritts-Wahlen bei Nichterfüllung von Wahlversprechen und zahlreiche andere Ideen. Eine Diktatur hat noch nie länger Frieden bewahrt als die Demokratie, die wir in Europa realisiert haben. Noch nie gab es so lange Frieden der Europäischen Völker.
Wäre Russland noch in der EU, wie friedvoll und angstlos könnte es sein. Putin wollte das in seiner Anfangszeit. Wenn die USA nicht mehr unsere Schutzmacht ist, könnte Europa und Russland in Harmonie Synergien erreichen.
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August 30, 2026 90 2