Wien auf dem Weg zur Überwachungsstadt
Der irre Baustellensommer in Wien ist kein Zufall. Mit gezielten Sperrungen, Spurverengungen und Parkplatzabbau wird der Autoverkehr systematisch zur Qual gemacht. Was als Provisorium beginnt, wird schnell zementiert – im Namen von Verkehrsberuhigung und Klimaschutz.
Nun folgt der nächste Schritt: eine kamerabasierte Citymaut für die Innere Stadt. Kennzeichen sollen an den Einfahrten erfasst, mit Whitelists abgeglichen und bei Verstößen bestraft werden. Die Technik dafür ist bereit, die Ausschreibung läuft.
Hinter dem harmlosen Label „15-Minuten-Stadt“ steckt die Infrastruktur für flächendeckende Kontrolle. Was heute Verkehrsberuhigung heißt, kann morgen zur dauerhaften Bewegungseinschränkung werden. Wien entfernt sich damit weiter von Freiheit und Lebensqualität.
