Warnschüsse: Tausende Migranten von Ceutas Stränden zum Hafen verlegt
Am Freitag verlegten Nationalpolizei und Guardia Civil mehrere tausend Migranten von den Stränden Trampolín und Benítez in Ceutas Hafenlager; die Aktion sorgte für Spannungen, Panik und Warnschüsse in die Luft.
Der Einsatz hat an diesem Freitag gegen halb sieben Uhr morgens begonnen.
Mehrere Patrouillen der Guardia Civil rückten am Strand Trampolín an, um die Migranten zu sammeln und sie zu Fuß zu dem neuen Aufnahmebereich im Hafen zu führen, rund zwei Kilometer entfernt. Die Operation gestaltete sich von Beginn an schwierig. Als die ersten Gruppen den Abschnitt der Playa de Benítez erreichten, wo ein weiteres Lager steht, mischten sie sich unter die dort verbliebenen Menschen. Dadurch wuchs die Zahl der Migranten, die sich in Richtung Hafengelände bewegten, sprunghaft an.
Nur wenige Meter von diesem Strand entfernt kam es wegen des Gedränges zu heftigen Spannungen. Menschen rannten davon. In dieser Situation gaben Beamte Warnschüsse in die Luft ab, weil sie die Menschen kaum noch zurückhalten konnten.
Das Grundproblem ist die mangelnde Kapazität. Die Einrichtung im Hafen bietet nur Platz für 1.800 Menschen. Zwischen den Stränden Trampolín und Benítez hielten sich Schätzungen zufolge jedoch mehr als 4.000 Migrantinnen und Migranten auf. Eine genaue Zahl wird erst feststehen, wenn alle Verlegungen und Registrierungen im neuen Zentrum abgeschlossen sind.
https://de.euronews.com/my-europe/2026/09/18/migranten-ceuta-polizei

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Warnschüsse: Tausende Migranten von Ceutas Stränden zum Hafen verlegt
Am Freitag verlegten Nationalpolizei und Guardia Civil mehrere tausend Migranten von den Stränden Trampolín und Benítez in Ceutas Hafenlager; die Aktion sorgte für Spannungen, Panik und Warnschüsse in die Luft.
September 18, 2026 790 3