COLDCard-Honeypot-Tests deuten darauf hin, dass Angreifer weiterhin nur die einfachsten Wallets ins Visier nehmen
Neue Honeypot-Tests aus der Community zeigen, dass Angreifer bei der Sicherheitslücke im Zufallszahlengenerator der Coldcard Mk3 weiterhin zuerst die leichtesten Ziele angreifen.
Der Sicherheitsforscher @ColeTU stattete fünf kompromittierte Mk3-Wallets mit Guthaben aus: eine nur mit dem verwundbaren Seed, drei weitere geschützt durch BIP39-Passphrasen mit einem, zwei beziehungsweise drei Wörtern und eine mit einer zufälligen Account-Nummer.
Vierzehn Stunden später war ausschließlich die ungeschützte Wallet ohne Passphrase leergeräumt worden.
Unabhängig davon zeigt das Live-Überwachungs-Dashboard von @jamesob, dass bislang nur zwei von 17 Honeypot-Wallets geleert wurden.
Bei den einzigen bestätigten Diebstählen handelte es sich um Wallets ohne zusätzliche Entropie. Alle Wallets, die durch Würfelwürfe, Passphrasen, Multisig oder andere zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen geschützt wurden, sind bisher unangetastet geblieben.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich die Angreifer derzeit auf die Wallets konzentrieren, die sich am einfachsten per Brute Force knacken lassen, anstatt Ressourcen für besser abgesicherte Ziele aufzuwenden.
Betroffene Nutzer sollten ihre Coins trotzdem sofort auf eine neue, sichere Wallet übertragen und sich nicht auf diesen möglicherweise nur vorübergehenden Schutz verlassen.
https://x.com/i/status/2085316672143925597