Der japanische Yen fiel erstmals seit dem 31. Juli auf 160 Yen pro Dollar, trotz Rekordausgaben von 96 Milliarden Dollar zur Stützung der Währung.
Die Intervention hatte den Yen kurzzeitig auf rund 155 Yen pro Dollar gestärkt, doch fiskalpolitische Bedenken und die Nachfrage nach dem Dollar als sicheren Hafen haben die meisten Gewinne wieder zunichtegemacht. Die Märkte preisen nun eine 82-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung der Bank of Japan im September ein, was das Risiko einer Auflösung von Yen-Carry-Trades und damit einhergehender Verkäufe bei Aktien und Kryptowährungen erhöht.

