Nicht ausgeschlossen“:💥dm-Chef stellt Campacts Boykott-Erzählung… — Platt Form — TG.ME

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„Nicht ausgeschlossen“:💥dm-Chef stellt Campacts Boykott-Erzählung bloß

Die linke NGO Campact erklärte am 24. August, dm gehöre zu knapp 30 Unternehmen, die nach ihrer Kampagne ihre YouTube-Sperrlisten anpassen wollten, AUF1 berichtete.

Dem widerspricht dm-Chef Christoph Werner nun deutlich. In einem Interview erklärte er: „Wenn wir angeschrieben werden, schauen wir uns das grundsätzlich an. Auf dieser Liste sind auch YouTube-Kanäle, die wir für problematisch halten. Aber es sind nicht viele, die Anzahl ist überschaubar." Und weiter: „Wir sind überzeugt, dass in der öffentlichen Debatte unterschiedliche Meinungen Raum haben müssen." Welche Kanäle dm nach eigener Prüfung tatsächlich sperrte, sagte Werner nicht. Öffentlich belegt ist nur seine Abgrenzung: Nius, Apollo News, Weltwoche und Tichys Einblick sind bei dm „nicht ausgeschlossen“.

Damit liegt offen, was Campacts Erfolgsmeldung verschleiert. Bereits kurz nach Bekanntwerden haben andere Unternehmen, die auf Campacts Liste standen, eine Zusammenarbeit dementiert. Edeka betonte, man betreibe keinen „Boykott einzelner Medien“. Auch LG erklärte, sich Bewertungen einzelner Medien durch Dritte „grundsätzlich nicht zu eigen zu machen". Das Miniatur Wunderland schaltet nach eigener Angabe überhaupt keine YouTube-Werbung.

Beobachter kritisieren Campact scharf: Die NGO vereinnahmt Unternehmen vorschnell als politischen Erfolg ihrer Kampagne, obwohl deren tatsächliche Rückmeldungen deutlich weniger weit reichten, als die Überschrift „Unternehmen stoppen Werbung auf Hetzkanälen“ nahelegt.

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September 4, 2026 113 5