Gefährliche Entwicklung: Stefan Magnets Buch wird verbannt!
Jugendschutz. Demokratieschutz. Begriffe – die zunehmend missbraucht werden, um Zensur und Freiheitseinschränkungen durchzusetzen!
Der deutsche Verfassungsschutz will das Buch „Transhumanismus“ meines Mannes Stefan Magnet auf den Index für jugendgefährdende Medien setzen lassen.
Jugendgefährdend!
Die Folgen sind drastisch: Eine Indizierung drängt ein Buch faktisch aus der Öffentlichkeit: keine öffentliche Werbung, keine Abgabe an Minderjährige, massive Vertriebsbeschränkungen. Es bleibt legal – wird aber weitgehend unsichtbar gemacht. So stellt man ein Buch kalt, ohne es offiziell zu verbieten.
Aber schauen wir uns doch mal an, was demgegenüber Deutschlands Jugend offenbar problemlos lesen darf:
Das ungekürzte „Anarchist Cookbook“ mit Informationen über Waffen, Drogen und Sprengstoffe?
Frei erhältlich.
Das „Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer“?
Frei erhältlich.
Das Manifest des Unabombers, eines Mannes, der tatsächlich Menschen mit Bomben terrorisierte und zur Revolution gegen das industrielle System aufrief?
Frei erhältlich.
Ein Antifa-Handbuch, das sich laut Verlag ausdrücklich „vor allem an junge Menschen“ richtet?
Gerade neu aufgelegt.
Aber ein politisches Sachbuch, das mit mehr als 400 Quellen Transhumanismus und globale Machtstrukturen kritisiert?
Gefahr für die Jugend!
Und damit sind wir beim eigentlichen Skandal.
Die zuständige Bundeszentrale führt inzwischen sogar „Demokratiefeindlichkeit“ als Grund für Jugendgefährdung an.
Und genau hier wird es gefährlich:
Wer bestimmt eigentlich, was „demokratiefeindlich“ ist?
Unter diesen Begriff kann alles fallen, was bestehende Machtverhältnisse, Machthaber, staatliche Strukturen oder die herrschende Politik kritisiert.
Aus Kritik am bestehenden System wird dann „Delegitimierung“.
Aus unbequemen Informationen wird „Desinformation“.
Aus einer unerwünschten politischen Position wird eine „Gefahr für die Demokratie“.
Und damit bekommt ausgerechnet der Staat ein Instrument in die Hand, mit dem er Kritik an sich selbst als Bedrohung dessen definieren kann, was er vorgibt zu schützen.
Das ist der gefährliche Zirkelschluss.
Denn wer würde schon gegen Jugendschutz sein?
Wer gegen Demokratieschutz?
Genau deshalb eignen sich diese Begriffe so perfekt als Deckmantel.
Alterskontrollen. Zugangssperren. Indizierungen. Regulierung politischer Inhalte. Maßnahmen gegen sogenannte Desinformation.
Alles firmiert unter Schutz.
Aber wer bestimmt, welche Informationen Menschen erreichen dürfen und welche politischen Positionen noch als legitim gelten?
Jugendschutz muss Kinder schützen.
Demokratieschutz muss Demokratie schützen.
Beides darf niemals dazu missbraucht werden, die Mächtigen vor Kritik zu schützen.
Wird es aber.
Forwarded fromElsa Mittmannsgruber
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1September 3, 2026 223 1 9