EINE KURZE NACHLESE ZUM GESTRIGEN ABEND IM FULDAGARTEN Zunächst… — Verein für politische Bildung... — TG.ME

EINE KURZE NACHLESE ZUM GESTRIGEN ABEND IM FULDAGARTEN

Zunächst möchten wir uns bei allen Gästen für einen interessanten, ruhigen und respektvollen Abend bedanken.

Der Vortrag von Tom Lausen war analytisch aufgebaut und beschäftigte sich mit Zahlen, Statistiken, Dokumenten und den daraus abgeleiteten Fragestellungen zur Corona-Zeit und ihrer Aufarbeitung.

Natürlich kann und darf man einzelne Auswertungen, Schlussfolgerungen oder Interpretationen anders beurteilen. Genau dafür gibt es Diskussion, Meinungsfreiheit und eine demokratische Debattenkultur.

Ein ausdrückliches Dankeschön geht auch an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Mahnwache aus dem Umfeld der Linken, der Grünen und der Antifa aus Niedersachsen dafür, dass der Protest friedlich verlaufen ist.

Ebenso bedanken wir uns bei der Polizei für ihre ruhige und besonnene Präsenz.

Wir haben vor Beginn der Veranstaltung mit Teilnehmern der Mahnwache gesprochen und unser Angebot wiederholt, bis zu fünf Interessierte kostenlos in den Saal einzuladen, damit sie sich den Vortrag selbst anhören, kritische Fragen stellen und sich anschließend eine eigene Meinung bilden können.

Leider konnten wir dieses Mal niemanden dafür gewinnen.

Vielleicht klappt es beim nächsten Mal. Die Einladung zu einem offenen Dialog bleibt bestehen. 😉

Und weil hierzu weiterhin einiges durcheinandergebracht wird, noch eine sachliche Klarstellung:

Tom Lausen ist in der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages ein sachverständiges Mitglied.

Die Einsetzung dieser Enquete-Kommission wurde 2025 vom Deutschen Bundestag beschlossen – auch mit Zustimmung der Fraktion Die Linke.

Tom Lausen selbst wurde von der AfD-Fraktion als Sachverständiger für die Kommission benannt.

Das macht aus einem Sachverständigen weder automatisch einen Parteipolitiker noch aus seinem Vortrag eine Parteiveranstaltung.

Wer zu einzelnen Aussagen andere Zahlen, Quellen oder bessere Argumente hat:
Sehr gerne.

Was eine sachliche Diskussion allerdings nicht ersetzt, sind persönliche Beleidigungen, pauschale Etiketten oder Urteile über einen Vortrag, den man selbst gar nicht gehört hat.

Für uns bleibt deshalb auch nach diesem Abend:

ZUHÖREN.
PRÜFEN.
HINTERFRAGEN.
DISKUTIEREN.
EIGENE MEINUNG BILDEN.

Das verstehen wir unter Meinungsvielfalt und einer offenen Demokratie.

Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, dass der Abend und auch der Protest davor friedlich verlaufen sind.

Fuldagarten Spiekershausen
September 6, 2026 26