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2. Die USA und Israel muss man als eine geopolitische Entität betrachten. Spätestens die formelle Integration ihrer Streitkräfte sollte das klarmachen. In Grönland geht es um amerikanische Ambitionen in der Arktis, in Ceuta um israelische Mittelmeerstrategie. Die Dinge hängen zusammen. Europas Integrität wird von diesen beiden Polen raumfremder Hegemonie in die Zange genommen. Dritte, wie Marokko, werden dabei aus dem europäischen Einflussbereich gebrochen. Zumal zwischen Brüssel und Rabat ein MOU besteht. Davon weicht die Regierung dort nur ab, wenn sie geopolitischen Rückhalt hat.
Das heißt: Amerika und seine Achse muss endlich ebenso als Gefahr für Europa betrachtet werden wie Russland.
3. Ein Auslöser des Ansturms ist eine Entscheidung von Spaniens Oberstem Gerichtshof. Demnach dürfen Migranten, die schwimmend spanisches Gebiet erreichen, nicht mehr ohne Einzelfallprüfung sofort nach Marokko zurückgeschickt werden. Und schon wurden die Horden an die Grenze gefahren (Aufnahmen kursieren bereits im Netz.)
Die verantwortlichen spanischen Richter, die fremden Mächten damit ein Tor öffneten, stehen stellvertretend für ein Problem in ganz Europa: die Verlagerung politischer Grund- und Sicherheitsfragen in die Judikative. Solange das Schicksal unserer Zivilisation in den Händen von Juristen liegt, die noch immer im Paradigma des Menschenrechtsuniversalismus handeln, wird sich nichts verbessern.
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@ChristopherDroesslerAfD
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1August 1, 2026 274 5