Lage in Ceuta bleibt angespannt – Boote bringen Migranten aufs Festland
Vier Wochen nach dem großen Ansturm auf die spanische Exklave Ceuta beschreibt ein Polizeigewerkschafter die Situation als schrecklich. Noch immer halten sich schätzungsweise 10.000 bis 11.000 Migranten in der Stadt auf. Die Kriminalität sei stark gestiegen, Frauen trauten sich nachts kaum noch auf die Straße.
Besonders besorgt zeigt sich der Beamte über die Weiterreise: Nachts legen kleine Boote ab und bringen Migranten von Ceuta über die Straße von Gibraltar auf das spanische Festland. Die Überfahrt kostet mehreren Tausend Euro und wird von Schleusern organisiert, die auch im Drogenhandel aktiv sind. Die spanische Regierung wisse laut Gewerkschaft nicht einmal genau, wer gekommen sei und wohin die Menschen weiterziehen.
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September 6, 2026 7.3K 86