„Ceuta ergibt sich nicht“ – Spanier demonstrieren gegen Migration und Sánchez
Angesichts der anhaltenden Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta haben Zehntausende Menschen landesweit demonstriert. Allein in Madrid kamen nach Behördenangaben rund 50.000 Teilnehmer zusammen. Sie forderten die Zugehörigkeit Ceutas zu Spanien und kritisierten die Migrationspolitik der Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez.
In Ceuta selbst zogen Tausende unter spanischen Flaggen durch die Straßen. Auf Transparenten stand unter anderem „Ceuta verkauft sich nicht, Ceuta ergibt sich nicht“. Oppositionsführer Alberto Núñez Feijóo sprach von einer „Invasion“ durch Migranten und warf der Regierung Lügen und mangelnde Unterstützung vor.
Ende Juli waren mindestens 72.000 Migranten nach Ceuta geströmt. Noch immer halten sich Tausende in der Stadt auf und belasten das Leben der rund 83.000 Einheimischen erheblich.
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September 3, 2026 10.7K 56