„Platte Steuererhöhung“: Warum die Zuckersteuerpläne unbeliebt bleiben
Die Bundesregierung treibt die Einführung einer Zuckersteuer auf zuckergesüßte Getränke voran. Ab 2027 könnte sie kommen und dem Staat zusätzliche Einnahmen bringen. Offiziell wird dabei auch mit einem gesundheitlichen Nutzen argumentiert.
Eine Forsa-Umfrage zeigt auf den ersten Blick eine knappe Mehrheit von 55 Prozent Zustimmung. Andere Erhebungen und das tatsächliche Konsumverhalten sprechen jedoch dagegen. Besonders Menschen mit niedrigem Einkommen trinken deutlich mehr solcher Getränke und würden von der Abgabe am stärksten belastet.
Geplant ist eine Staffelung nach Zuckergehalt, die Preise spürbar steigen lassen würde. Selbst zuckerfreie Produkte könnten betroffen sein. Aus Wirtschaft und Opposition kommt deutlicher Widerstand. FDP-Chef Wolfgang Kubicki nennt das Vorhaben schlicht eine „platte Steuererhöhung“.
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September 3, 2026 10.6K 29