Lass uns mit dem ersten Wort beginnen: Traum
Was ist ein Traum? Etwas, das nicht real ist, oder?
Ist aber das ewige Leben nicht real?
Das Ewige ist tatsächlich sogar das Einzige, das Leben enthält und dadurch auch real, also wirklich ist.
Der armenische Mystiker Gurdjieff brachte das Thema auf den Punkt, als er sagte: "Das Leben ist nur wirklich, wenn ich bin."
Das ewige Leben liegt also im SEIN. Das SEIN an und für sICH IST immer bereits ewig.
Überprüfe es selbst!
Wenn Du denkst, dass Du dICH im Laufe Deines Lebens verändert hast, was genau meinst Du?
Du beziehst dICH auf die Dinge, mit denen Du dICH identifizierst, nicht wahr? Der Körper verändert sICH, Gedanken, die Du glaubst verändern sICH, emotionale Reaktionen verändern sICH.
Aber Du?
DAS, was Du BIST, das Bewusstsein, in dem der Körper, die Gedanken, die Gefühle und alles andere erscheinen, verändert sICH eben gerade nicht.
Mit anderen Worten: Das ewige Leben IST das einzig reale. Es ist eben gerade KEIN Traum.
Du kannst also keinen "Traum vom ewigen Leben" haben. Das Leben IST immer bereits ewig.
Und Du BIST DAS.
Das zu erkennen, heißt nicht zu träumen, sondern zu erwachen!
Die Schlagzeile geht dann weiter und beklagt einen "teuren Irrtum". Was immer sie in dem Artikel tatsächlich beklagen (die Autoimmungastritis eines in der Langlebigkeitsszene anscheinend bekannten Influencers), spielt keine Rolle, denn Geld ist genauso illusorisch, wie die Idee, Du wärst der Körper, mit dem Du gelernt hast, dICH zu identifizieren.
In dieser Identifikation liegt das Leiden. Nicht im Körper selbst. Der kommt und geht. "Teuer" ist der Irrtum also letztlich nicht primär monetär, sondern vor allem deshalb, weil in der fehlenden Erkenntnis der Ursache des Leidens eben dieses Leiden dann sogar für teuer Geld verlängert werden soll.
Du bist nicht der vergängliche Körper. Du BIST das ewige Bewusstsein, das ewige Leben, das diesen Körper überhaupt temporär existieren lässt.
Erkenne also das ewige Leben, das Du immer bereits BIST jetzt sofort. Erkenne das ewige Leben JETZT & HIER. Das IST bedingungsloses Glück. Bedingungslose Freiheit. Das ist noch viel mehr als "das Glas Wein mit Freunden, das Sonnenbad in der Mittagshitze, die durchwachte Nacht, weil das Gespräch zu gut ist, um es zu beenden", worüber die FAZ schreibt.
Während die FAZ dann das Kind mit dem Bade ausschüttet und im Grunde mit Stuckrad-Barres "Wozu?" verhöhnt, möchte ich dazu einladen, den Körper als Erfahrungsraum, als Spielwiese des Lebendigen zu begreifen, dessen Reaktionen auf unterschiedlichen Input man selbstverständlich neugierig erforschen sollte.
Der millionenschwere und zugleich kranke Influencer wird ja in dem Artikel des Systemorgans FAZ vermutlich nicht zufällig verspottet. Was könnte man damit erreichen wollen?
Man könnte den Menschen suggerieren wollen: "Schau mal, Du brauchst gar keine Zeit und auch kein Geld in eigene Recherche und spezielle Methoden, Deinen Körper und Geist jung und fit zu halten, zu investieren, denn das ist eh alles für den Arsch. Geh lieber regelmäßig zum Arzt."
Ich kann aus eigener Erfahrung nur sagen, dass mICH seit vielen Jahren nur das subjektive Befinden interessiert, das sowohl meditative Praktiken, Trauma-, Energie - und Körperarbeit, Ernährung, Nahrungsergänzung, Nootropika, Klangfrequenzen, körperliche Aktivität, Kraft- und Ausdauertraining, sexuelle Praktiken uvm. auslösen.
Ich will damit sagen, dass ich noch nie beim Arzt war, damit der mir, auf welcher Diagnostik auch immer basierend, sagen soll, wie es mir angeblich geht. Das würde ja eh nur den Körper betreffen, der ohnehin vergänglich ist.
Fazit: Erforsche zuerst das ewige Leben! Oder wie Jesus gesagt haben soll: "Trachte zuerst nach dem Reich Gottes, das inwändig in Dir ist." Du BIST schon frei.

