Auf Friedensmission - Kushner und Witkoff in Moskau
Die US Regierung unternimmt gerade einen erneuten Versuch, den Ukraine-Krieg zu beenden.
Heute trafen die Sondergesandten Jared Kushner und Steve Witkoff in Moskau zu entsprechenden Gesprächen mit der russischen Führung in Moskau ein.
Anschließend reisen die Beiden nach Kiew weiter, um mit der Ukraine über Möglichkeiten zur Beendigung des Krieges zu beraten.
Moskau kündigte angesichts der Verhandlungen eine 72stündige Feuerpause an.
Trump versucht damit erneut, das zu schaffen, was die europäische Politik offenbar längst nicht mehr ernsthaft versucht: mit beiden Seiten zu reden, statt nur eine Seite mit immer mehr Waffen zu versorgen.
Berlin arbeitet derweil weiter daran, die Dissonanzen mit Moskau zu verschärfen – diesmal wegen der Drohnen-Nummer am Flughafen Leipzig/Halle, die die Bundesregierung russischen staatlichen Stellen zuschreibt.
Während Trump versucht, einen Krieg zu beenden, übt Deutschland schon einmal für den nächsten Konflikt – möglichst laut, möglichst empört und selbstverständlich ohne lästige Gespräche mit der Gegenseite.
Vielleicht sollte man in Berlin einmal genauer hinschauen, was Kushner und Witkoff gerade in Moskau versuchen. Denn Diplomatie bedeutet nun einmal, mit dem Gegner zu reden – nicht, jede Gesprächsbereitschaft als Schwäche zu diffamieren und anschließend überrascht zu sein, dass der Krieg weitergeht.
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