Anschläge auf Umspannwerke Çapulcu rief zuvor zum Gegenangriff auf… — Schuberts Lagemeldung - Stefan Schubert Offiziell — TG.ME

Anschläge auf Umspannwerke
Çapulcu rief zuvor zum Gegenangriff auf

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Am Dienstagmorgen, 1. September, kurz nach halb acht, detonieren in der Lausitz Vorrichtungen unter Höchstspannungsleitungen. Am selben Abend, gegen 20 Uhr, knallt im Rheinland ein Kurzschluss durch das Umspannwerk Bergheim. Fünf Braunkohlekraftwerke von RWE müssen vom Netz gehen. Exakt zur selben Uhrzeit erscheint auf Indymedia ein Text unter dem Namen Çapulcu. Titel: „Solidarität und Gegenangriff“.

Die Polizei spricht von Sabotage. In Brandenburg ermittelt sie wegen Terrorverdachts. In NRW prüft Innenminister Herbert Reul in zwei Richtungen: fremdstaatliche Akteure und Linksextremismus. Die Täter sind wie immer in diesen Fällen unbekannt. Ein Bekennerschreiben gibt es bislang nicht. Der zeitliche Ablauf ist trotzdem auffällig.

Zwei Bundesländer, zwei Umspannwerke, zwei Kohle-Standorte. Brandenburg und NRW sind die Schwerpunkte der Anschläge auf Stromleitungen der vergangenen Jahre. Im Osten die sogenannten Vulkangruppen um Berlin und Brandenburg. Im Westen das „Kommando Angry Birds“ um Düsseldorf, Duisburg und Köln.
NIUS
Çapulcu rief zuvor zum Gegenangriff auf
Sabotage an Umspannwerken in Brandenburg und NRW: Flugkörper, Kurzschluss, fünf RWE-Blöcke offline und alles spricht für die Vulkangruppen.
September 2, 2026 663 8