💰 „Übergewinnsteuer“ – Enteignung im Gewand sozialer Gerechtigkeit?
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil will gemeinsam mit fünf EU-Staaten eine Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne durchsetzen. Laut Gastautor Petr Bystron geht es dabei um mehr als eine neue Steuer: Er sieht darin einen gefährlichen Schritt hin zu staatlicher Kontrolle über wirtschaftlichen Erfolg.
🔎 Der zentrale Kritikpunkt: Wer soll entscheiden, wann ein Gewinn „zu hoch“ ist? In einer Marktwirtschaft entstehen Gewinne und Verluste durch unternehmerische Entscheidungen, Risiko und die Reaktion auf Angebot und Nachfrage.
Gleichzeitig verweist der Autor auf die deutschen Staatsfinanzen: 2025 wurden 989,8 Milliarden Euro Steuern eingenommen, während der gesamtstaatliche Schuldenstand auf 2,84 Billionen Euro stieg.
Eine Übergewinnsteuer könne Investitionen bremsen, Rechtsunsicherheit schaffen und Kapital in andere Länder oder staatlich privilegierte Bereiche treiben.
⚠️ Die grundsätzliche Frage lautet für Bystron deshalb: Darf der Staat bestimmen, wie viel wirtschaftlicher Erfolg „erlaubt“ ist?
🤷♀ Gewinne gehören den Unternehmen – und wirtschaftlicher Erfolg sollte keiner staatlichen Genehmigung bedürfen.
Info-Quelle
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3September 7, 2026 1.8K 21