❗️Fast jeder dritte Industrie-Mittelständler plant eine Produktionsverlagerung ins Ausland
Deutschlands Industriemittelstand zieht offenbar zunehmend die Konsequenzen aus den schwierigen Standortbedingungen.
29 % der bereits international aktiven Industrie-Mittelständler planen, in den kommenden fünf Jahren Teile ihrer Produktion aus Deutschland zu verlagern.
Zum Vergleich: In den vergangenen fünf Jahren hatten das nur 8 % getan.
Die KfW sieht darin ein deutliches Warnsignal. Einer der Gründe: Der Standort Deutschland hat an Attraktivität verloren.
📋 65 % sehen Bürokratie als Risiko für ihre Wettbewerbsfähigkeit.
💰 60 % nennen Steuern und Abgaben.
⚡ 41 % sehen die Energiekosten als Problem.
Und die Entwicklung hat sich deutlich verschärft. Zwei Jahre zuvor lagen die Werte bei 48 %, 34 % und 21 %.
🌍 Gleichzeitig blicken Unternehmen stärker nach Europa: 19 % wollen ihr Exportgeschäft stärker auf den EU-Binnenmarkt ausrichten – bei Industrieunternehmen sogar 24 %.
Besonders bemerkenswert: Nur 24 % der international aktiven Mittelständler erwarten steigende Auslandsumsätze, während 30 % mit Rückgängen rechnen.
👉 Wenn immer mehr Unternehmen ihre Produktion verlagern wollen, sollte die Politik vielleicht weniger darüber diskutieren, warum Unternehmen gehen – und mehr darüber, was sie zum Bleiben bewegen würde.
Info-Quelle
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3September 6, 2026 1.2K 16